Dialogfeld Manuelle Leistungsfeinabstimmung

Legt Optionen für die 3D-Anzeigeleistung fest.

Zugriffsmethoden

Schaltfläche

 Menü: Menü-Browser Optionen (Dialogfeld Optionen, Registerkarte System)
 Menü: Extras Optionen (Dialogfeld Optionen, Registerkarte System)
 Kontextmenü: Klicken Sie in der Statusleiste der Anwendung auf die Schaltfläche Bildschirmleistung, und wählen Sie Hardware-Beschleunigung.

Zusammenfassung

Diese Optionen werden automatisch von der Leistungsfeinabstimmung festgelegt. Sie können sie in diesem Dialogfeld manuell einrichten.

Liste der Optionen

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Hardwareeinstellungen

Bestimmt einen Treiber für die Grafikkarte und legt die Optionen für die Hardwarebeschleunigung fest.

Hardwarebeschleunigung aktivieren

Verwendet die Hardwarebeschleunigung. Informationen darüber, warum der Hardwarebeschleuniger möglicherweise nicht zur Verfügung steht, finden Sie unter Hardware-Beschleunigung - Fehlerbehebung im Handbuch für Treiber und Peripheriegeräte.

  • Ein grünes Häkchen bedeutet, dass die Grafikkarte zertifiziert ist und alle Funktionen ausführen kann.
  • Ein gelbes Warnsymbol bedeutet, dass die Grafikkarte zertifiziert ist, aber nicht alle Funktionen ausführen kann. Wenn die Grafikkarte unbekannt ist, zeigt die Leistungsfeinabstimmung ein gelbes Warnsymbol an, und Sie können die Hardwarebeschleunigung auf eigene Verantwortung verwenden.
  • Ein rotes Symbol bedeutet, dass die Grafikkarte nicht zertifiziert ist. Das Kontrollkästchen ist deaktiviert, und Hardwarebeschleunigung aktivieren ist nicht verfügbar.
Aktueller Effektstatus und Wert

Listet die Funktionen auf, die für den aktuellen Treiber verfügbar sind, und zeigt ihren Status und ihre Verfügbarkeit an.

Ein grünes Häkchen bedeutet, dass die Funktion unterstützt wird. Ein gelbes Warnsymbol gibt an, dass die Funktion nicht empfohlen wird. Ein rotes Warnsymbol bedeutet, dass die Funktion nicht unterstützt wird.

  • Verbesserte 3D-Leistung (vorher bekannt als Geometriebeschleunigung) Ermöglicht eine effizientere Nutzung der Grafikkarte, wenn mit 3D-Objekten gearbeitet wird.
    AnmerkungDeaktivieren Sie diese Option, wenn Genauigkeitsprobleme auftreten.
  • Glatte Darstellung Steuert den Status des Vollbildschirm- Anti-Aliasing-Effekts. Diese Option entfernt den gezackten Effekt der Anzeige von diagonalen Linien und gebogenen Kanten.
  • Erweiterte Materialeffekte Steuert den Status des erweiterten Materialieneffekts auf dem Bildschirm.
  • Gooch-Hardware-ShaderAktiviert die Verwendung von Gooch-Shading. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Details eines 3D-Objekts angezeigt, indem der Kontrast zwischen beleuchteten und schattigen Bereichen gedämpft wird. Dafür werden statt heller und dunkler Farben warme und kalte Farben verwendet.
  • Pro-Pixel-Beleuchtung.Aktiviert die Berechnung der Farben für einzelne Pixel. Wenn diese Option aktiviert ist, erscheinen die 3D-Objekte und Lichteffekte im Ansichtsfenster weicher.
  • Vollständige Schattenanzeige.Aktiviert die Anzeige von Schatten im Ansichtsfenster.
    AnmerkungVerbesserter 3D-Leistungseffekt muss aktiviert sein.
  • Texturkomprimierung.Aktiviert die Verwendung von Texturkomprimierung, um die benötigte Grafikspeicherkapazität zum Öffnen und Anzeigen einer Zeichnung zu reduzieren, die Materialien mit Bildern oder angehängten Bildern enthält.
    AnmerkungWenn diese Option aktiviert ist, wird möglicherweise mehr Zeit zum Laden der Bilder benötigt, wenn sie zum ersten Mal aufgerufen werden. Zusätzlich verschlechtert sich die Qualität der Bilder, wenn sie geplottet oder im Ansichtsfenster angezeigt werden.
  • Verbesserte 2D-Genauigkeit.Aktiviert den verbesserten 2D-Genauigkeitseffekt. Wenn diese Option aktiviert ist, können bei extremen Zoomstufen sichtbare Genauigkeitsartefakte entfernt werden.
    AnmerkungDiese Option ist nur verfügbar, wenn Sie auf einer Windows Vista-Plattform arbeiten. Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Genauigkeitsprobleme auftreten, da ansonsten die Leistung der Grafikkarte herabgesetzt wird.
Effekte nicht unterstützter Hardware beim Plotten in Software emulieren

Steuert, ob für nicht unterstützte Hardware-Effekte Software-Emulation verwendet wird, einschließlich Plotten schattierter Ansichtsfenster mit Schatten.

WarnungSie sollten keine Anwendung für den Fernzugriff, wie NetMeeting, Remote Desktop oder andere Windows-Emulations-Software zusammen mit der Hardware-Beschleunigung verwenden. Die meisten Anwendungen für den Fernzugriff unterstützen die Hardwarebeschleunigung nicht, was zu Anzeigeproblemen im Allgemeinen und Instabilität führen kann. Vor der Verwendung von Anwendungen für den Fernzugriff mit AutoCAD sollten Sie überprüfen, ob die Hardwarebeschleunigung unterstützt wird. Ist dies nicht der Fall sollte die Hardwarebeschleunigung vor dem Starten der Software für den Fernzugriff deaktiviert werden. Anderenfalls können Sie AutoCAD mit der Befehlszeilenoption /NOHARDWARE in den Softwaremodus wechseln.

Allgemeine Einstellungen

Legt leistungsbezogene Optionen fest, die nicht von der Hardware abhängig sind.

Rückseiten unterdrücken

Wenn diese Option ausgewählt wurde, werden die Rückseiten von Objekten nicht gezeichnet.

Flächen vorgabenmäßig glätten

Glättet die Flächen eines Vielflächennetzobjekts bei der Anzeige im Ansichtsfenster oder beim Rendering.

Dies ist beim Verwenden von Objekten hilfreich, die mit 3DSIN importiert wurden, oder wenn PNETZ-Objekte verwendet werden. Wenn Sie diese Option auswählen, werden alle Objekte in der Zeichnung geglättet. Wenn nicht alle Objekte geglättet werden sollen, erstellen Sie das Modell neu, und verwenden Sie einen anderen Objekttyp.

Transparenzqualität

Passt die Qualität der Transparenz beim Anzeigen oder Rendern eines Modells an.

Die verwendete Transparenzqualität hängt davon ab, ob Software- oder Hardwarebeschleunigung verwendet werden oder ein Modell gerendert wird. Der Vorgabewert für die Qualität ist Mittel.

  • Eine niedrige Qualität erzeugt einen Milchglaseffekt, sodass Transparenz ohne Beeinträchtigung der Geschwindigkeit erzielt werden kann.
  • Bei mittlerer Qualität wird eine Kombination aus Milchglaseffekt und Alpha-Blending angewendet.
  • Bei hoher Qualität wird einfaches Alpha-Blending angewendet, wodurch je nach aktueller Zeichenreihenfolge grafische Artefakte auftreten können.
  • Bei niedriger Qualität wird einfaches Alpha-Blending angewendet, wodurch je nach aktueller Zeichenreihenfolge grafische Artefakte auftreten können.
  • Bei mittlerer Qualität wird ein Two-Pass-Algorithmus angewendet, um zunächst alle undurchsichtigen und anschließend alle transparenten Objekte zu zeichnen. Die transparenten Objekte werden durch einfaches Alpha-Blending gezeichnet, wodurch je nach aktueller Zeichenreihenfolge grafische Artefakte auftreten können. Diese grafischen Artefakte sind jedoch weniger sichtbar, da die undurchsichtigen Objekte vor den transparenten Objekten gezeichnet werden.
  • Hohe Qualität unterscheidet sich von mittlerer Qualität dadurch, dass transparente Objekte sortiert werden, um das Auftreten grafischer Artefakte zu verringern. Durch die Sortierung lassen sich jedoch nicht alle grafischen Artefakte vollständig vermeiden.
  • Bei niedriger Qualität wird die Verwendung der Transparenz für alle Materialien deaktiviert, und die Materialien werden stattdessen als undurchsichtig gerendert.
  • Bei mittlerer Qualität ist die Transparenz für Materialien aktiviert, wobei die eigentliche Materialopazität jedoch die Quadratwurzel der angegebenen Materialopazität ist.
  • Bei hoher Qualität ist die Transparenz aktiviert, und die einem Material zugeordnete Opazität wird direkt mit dem Mental Ray-Rendermodul verknüpft.

Zeichnungseinstellungen

Legt die Leistungswerte auf Zeichnungsebene fest.

Dynamisches Muster

Gibt die Optionen an, mit denen die Glätte der Objekte in einer Zeichnung bestimmt werden kann.

Objekte werden mit zahlreichen kurzen Linien (bzw. Dreiecken im Falle von Kugeln), auch Tessellationslinien genannt, gezeichnet. Die Objekte in der Zeichnung erhalten ein glatteres Aussehen, wenn Sie mehr Tessellationslinien verwenden.

Flächen

Bestimmt die Detailtreue von Flächen in der Zeichnung. Bei niedriger Einstellung des Schiebereglers werden weniger Tessellationslinien gezeichnet und weniger Speicher verbraucht.

Kurven

Bestimmt die Detailtreue von Kurven in der Zeichnung. Bei niedriger Einstellung des Schiebereglers werden weniger Tessellationslinien gezeichnet und weniger Speicher verbraucht.

Anzahl der im Cache zu speichernden Muster

Konfiguriert Ihr System gemäß der Speicher- und Leistungsanforderungen. Im 3D-Zwischenspeicher wird mindestens eine Tessellation gespeichert. Wenn Sie die Anzahl erhöhen, um die Leistung zu steigern, wird mehr Arbeitsspeicher benötigt.

Wenn diese Option auf 1 eingestellt ist, ist das Muster für alle Ansichtsfenster identisch, wodurch bei deren Vergrößerung oder Verkleinerung möglicherweise einige Objekte regeneriert werden. Wenn mehrere Ansichtsfenster mit verschiedenen Ansichten vorliegen, ist es besser, diese Option auf 2 einzustellen.

Auf empfohlene Werte zurücksetzen

Setzt die Werte auf die Vorgabewerte zurück, basierend auf der Auswertung der Grafikkarte durch die Leistungsfeinabstimmung.